Haben wir die Hoffnung, dass die Schädlinge in unseren Breiten trotz des harten Winters dezimiert werden? Laut einer Mitteilung der Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW ist die Antwort nein. Denn entscheident für das Überleben der heimischen Insekten ist nicht die Härte des Winters, sondern die Bedingungen nach der Winterruhe.
Alle einheimischen Insekten - auch die Schädlinge unter ihnen - sind an harte Winter angepasst. Entscheident für eine starke Vermehrung sind die Temperaturen nach dem Winter, also die Überlebensbedingungen in der Entwicklungszeit.
Es soll aber kleinere Populationen geben als in Wintern mit milderen Temperaturen. Eine kleine Hoffnung immerhin …
Quelle: Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW
Allgemeines
Flöhe bleiben normalerweise ihrem Wirt treu. Es gibt Hundefloh, Katzenfloh … und weitere 70 Floharten in Deutschland. Fehlt das gewohnte Wirtstier wird meist als Ersatz der Mensch auserkoren. Flöhe sind 1,6 -3,2 mm groß, dunkelrotbraun, flügellosund haben stark ausgebildete Hinterbeine. Diese ermöglichen Sprünge bis zu 30 cm hoch und 50 cm weit.
Entwicklung
Die Entwicklungsstadien der Flöhe sind -> Ei, Larve, Puppe, Imago. Ein Zyklus dauert meist einige Wochen bis zu 8 Monaten.
Eiablage
Eier werden wahllos auf dem Wirtstier abgelegt, sie sind weich, oval, hell und nur 1/2 mm groß, nach ca. 2-14 Tagen schlüpfen die Junglarven
Schaden
Der erwachsene Floh bleibt meist ein Leben lang auf seinem Wirt - stirbt er, verläßt ihn der Floh sofort, sie saugen Blut, kopulieren und legen Eier ab. Flöhe können bis zu einem Jahr ohne Blut auskommen.
Typische Reaktion eines Flohstiches beim Menschen sind kleine rote, harte, leicht erhöhte Papeln, durch Kratzen kann es zu Sekundärinfektionen kommen, einige Bandürmer benutzen den Floh als Zwischenwirt. Flöhe übertragen beim Blutsaugen Krankheiten