12.05.2009
Archiv für die Kategorie 'Insekten'
12.05.2009
12.03.2009
Sterben die Schädlinge trotz Kälte aus?
Haben wir die Hoffnung, dass die Schädlinge in unseren Breiten trotz des harten Winters dezimiert werden? Laut einer Mitteilung der Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW ist die Antwort nein. Denn entscheident für das Überleben der heimischen Insekten ist nicht die Härte des Winters, sondern die Bedingungen nach der Winterruhe.
Alle einheimischen Insekten - auch die Schädlinge unter ihnen - sind an harte Winter angepasst. Entscheident für eine starke Vermehrung sind die Temperaturen nach dem Winter, also die Überlebensbedingungen in der Entwicklungszeit.
Es soll aber kleinere Populationen geben als in Wintern mit milderen Temperaturen. Eine kleine Hoffnung immerhin …
09.03.2009
Selbstgemachte Fallen gegen Ameisen und andere Tipps
Wenn Sie Ameisen bekämpfen wollen: Hier sind einige einfache Hausmittel gegen Ameisen.
Man stellt gezuckertes schales Bier in flachen Tellern auf. Die Ameisen verenden darin in Massen.
Andere bewährte Ameisen-Köder: Honigwasser, Himbeerwasser, verdünnter süßer Likör, Sirup.
Schlupfwinkel der Ameisen kräftig mit etwas in Wasser gelöster Bäckerhefe durchnässen!
Ameisen kriechen die Wände nicht hoch, wenn man an den Scheuerleisten entlang Schlemmkreide streut oder einen dicken Kreidestrich zieht.
02.03.2009
Hausmittel gegen Schaben
Ich habe gerade ein altes Hausmittel gegen Schaben gefunden. Mischen Sie Borax und Zucker zu gleichen Teilen. Palzieren sie das Gemisch in die Verstecke der Schaben. Die Schaben (Küchenschaben) platzen davon nach dem Genuß.
27.02.2009
Flöhe - Biologie und Enwicklung
Allgemeines
Flöhe bleiben normalerweise ihrem Wirt treu. Es gibt Hundefloh, Katzenfloh … und weitere 70 Floharten in Deutschland. Fehlt das gewohnte Wirtstier wird meist als Ersatz der Mensch auserkoren. Flöhe sind 1,6 -3,2 mm groß, dunkelrotbraun, flügellosund haben stark ausgebildete Hinterbeine. Diese ermöglichen Sprünge bis zu 30 cm hoch und 50 cm weit.
Entwicklung
Die Entwicklungsstadien der Flöhe sind -> Ei, Larve, Puppe, Imago. Ein Zyklus dauert meist einige Wochen bis zu 8 Monaten.
Eiablage
Eier werden wahllos auf dem Wirtstier abgelegt, sie sind weich, oval, hell und nur 1/2 mm groß, nach ca. 2-14 Tagen schlüpfen die Junglarven
Schaden
Der erwachsene Floh bleibt meist ein Leben lang auf seinem Wirt - stirbt er, verläßt ihn der Floh sofort, sie saugen Blut, kopulieren und legen Eier ab. Flöhe können bis zu einem Jahr ohne Blut auskommen.
Typische Reaktion eines Flohstiches beim Menschen sind kleine rote, harte, leicht erhöhte Papeln, durch Kratzen kann es zu Sekundärinfektionen kommen, einige Bandürmer benutzen den Floh als Zwischenwirt. Flöhe übertragen beim Blutsaugen Krankheiten
25.02.2009
Kugelkäfer können Mietminderung rechtfertigen
Sind Kugelkäfer, die in einer Mietwohnung auftreten, als Ungeziefer anzusehen, so dass der Mieter die Miete wegen des Mangels mindern kann?
Wenn in einer Wohnung ein massiver Kugelkäferbefall festgestellt wird, kann der Mieter zur Mietminderung berechtigt sein, wie eine Entscheidung des Amtsgerichts Trier zeigt (Urteil vom 11. September 2008; Az.: 8 C 53/08). Ein Mieter hatte hier die Miete gemindert, da die Wohnung stark von Kugelkäfern befallen und außerdem im Kinderzimmer ein großer Schimmelfleck an der Wand entstanden war. Über einen Zeitraum von vier Monaten behielt er deshalb 50 Prozent der Miete, rund 1200 Euro, ein. Nach dem späteren Auszug des Mieters verweigerte der Vermieter die Rückzahlung der Kaution. Die Mietminderung wäre zu Unrecht erfolgt. Er hätte deshalb noch eine offene Mietzinsforderung, die er mit der Kaution verrechnen würde. Zwar wären die Kugelkäfer in der Wohnung vorhanden gewesen. Diese hätten aber nicht zügig beseitigt werden können, da der Mieter erst umfassende Auskünfte über die zur Schädlingsbekämpfung eingesetzten Mittel gefordert hätte. Der Kammerjäger hätte dadurch nicht gleich arbeiten können. Damit kam der Vermieter bei Gericht nicht durch.
Dass der Informationswunsch der Mieter zu Verzögerungen geführt hat, rechtfertigt keine andere Beurteilung. Verständlich jedoch, dass der Kammerjäger gerade wegen kleiner Kinder über Unbedenklichkeit der einzusetzenden Mittel habe Kenntnis erlangen wollen. Der Mieter widersetzt sich damit nicht einer Schädlingsbekämpfung. Die Mietminderung gehe daher in Ordnung.
24.02.2009
Biologische Mottenbekämpfung mit MottControl
Und so funktioniert es:
Die Bekämpfung
Biologische Kontrolle kennen Sie alle. Zum Beispiel, wenn Katzen zur Mäusejagd in den Keller geschickt werden. Katzen werden dann als Nützlinge bezeichnet. Der Nützling, der in diesem Fall die Motten sucht, ist eine Erzwespe, mit wissenschaftlichen Namen Trichogramma evanescens. Sie schicken also winzige Schlupfwespen auf die Suche nach Motteneiern. Diese Schlupfwespen sind 0,4 mm lang, also so klein wie dieser Punkt: .
Der Nützling
Diese winzigen Schlupfwespen legen ihre Eier in die Eier der Schädlinge. So werden die Motteneier abgetötet und heraus kommen nach etwa 8 bis 10 Tagen kleine, neue Nützlinge. Diese verschwinden, wenn sie keine Motteneier mehr finden. Die Lebenszeit dieser Insekten beträgt bei Zimmertemperatur 7-10 Tage. Die Schlupfwespen fliegen nicht, um ihre Wirte aufzusuchen, sondern laufen umher. Für Menschen und Haustiere sind die Winzlinge vollkommen harmlos. Sie werden auch keine Ansammlungen von Erzwespen finden, die Sie stören können, denn 1000 Tierchen (luftgetrocknet) wiegen nur etwa 0,002 g.
Wie funktioniert das?
Auf den MOTTCONTROL-Kärtchen befinden sich diese speziell für den Haushalt gezüchteten Wespen. Die Kärtchen werden in der Küche oder in der Speisekammer verteilt und es sollte darauf geachtet werden, dass sich diese in der unmittelbaren Nähe der gefährdeten Lebensmittel befinden: Nur dort legen die Motten ihre Eier ab. In der Regel ist ein Kärtchen ausreichend für ein Regal von einem Meter Breite oder ein abgeschlossenes Schrankfach. Die Nützlinge schlüpfen über einen Zeitraum von ca. 2 Wochen aus den seitlichen Schlitzen der Kärtchen und machen sich sofort auf die Suche nach Motteneiern. Daher bitte die Kärtchen nicht öffnen oder drücken etc. Nach ca. 2 Wochen bekommen Sie weitere Kärtchen zugesandt - diese sind ebenso zu verteilen. Der Anwendungszeitraum von ca. 8 Wochen (4 Sendungen im zweiwöchigen Abstand) ist notwendig, da in dieser Zeit die Schädlingsentwicklung vom Ei bis zum Falter stattfinden kann. Da die Nützlinge nur Eier abtöten, müssen solange Kärtchen ausgebracht werden, bis sich alle bereits vorhandenen Raupen und Puppen der Schädlingsmotten zu Faltern entwickelt haben. Die Eier dieser Falter werden dann parasitiert, wodurch die nächste Schädlingsgeneration ausbleibt.
Bezugsquellen: MottControl gegen Lebensmittelmotten
Bezugsquellen: MottControl gegen Kleidermotten
Internetseite der Firma Aries Umweltprodukte
23.02.2009
Checkliste zur Flohbekämpfung
Eine wirksame Flohbekämpfung besteht aus vier Stufen. Es ist notwendig, jede Stufe zu beachten, um die Möglichkeit eines Wiederbefalls auszuschlie8en. Die Stufen schlie8en ein:
- Checkliste
- Behandlung der Haustiere
- Inspektion
- Raumentwesung
Schädlingsbekämpfer mit Erfahrung übergeben den Auftraggebern eine Checkliste, damit die befallenen Räume vorbereitet werden können.
Die Checkliste enthält folgende Hinweise:
Einsammeln von Spielzeugen und anderen Objekten auf dem Fu8boden bzw. auf Teppichen.
Absaugen: Fußböden, Teppiche, Polstermöbel usw. sollen gründlich abgesaugt werden; der Staubsack ist in luftdichte Plastikbeutel zu stecken und bald zu vernichten. Durch das Absaugen wird ein Teil der erwachsenen Flöhe aus dem Teppich geholt, kaum jedoch Larven. Absaugen trägt dazu bei, daß Sprays später tiefer in den Teppichflor eindringen können.
Unterlagen in den Schlafstätten der Haustiere, also Matten, kleine Teppiche oder Decken sollen gewaschen, gereinigt oder vernichtet werden.
Behandlung der Tiere
Manchmal wird dieser Punkt in die Checkliste eingeschlossen. Aber er ist wichtig genug, um als Bekämpfungsstufe genannt zu werden. Wenn der Wirt ein Heimtier ist, muß es behandelt werden. Tun Sie das niemals selbst. Es wird dringend empfohlen, die Behandlung durch einen Tierarzt oder den Halter vornehmen zu lassen. Es gibt für diesen Zweck spezielle Präparate. Diese Maßnahme wird vom Kunden häufig übersehen oder vernachlässigt, besonders wenn der Tierarzt höhere Kosten berechnet. Der Kunde muß auf die Wichtigkeit der Tierbehand- lung hingewiesen werden! Wiederbefall gibt es in aller Regel dann, wenn die Tiere nicht zur gleichen Zeit wie die Räume behandelt wurden.
Inspektion
Vor der Raumbehandlung sollten die Gewohnheiten des Heimtieres mit dem Kunden besprochen werden. Die Kenntnis, wo die Heimtiere schlafen und sich häufig aufhalten, versetzt den Schädlingsbekämpfer in die Lage, die Brennpunkte des Befalls zu bestimmen. Hier sind auch die meisten Eier, Larven und Puppen. Die eingehende Inspektion solcher Problemzonen ist üblich. Bewährt hat es sich, weiße Socken über die Schuhe zu ziehen und damit die Räume abzugehen. Dabei erkennt man, wo Befall ist und dessen Stärke.
Raumentwesung
Alle Haustiere sind zuvor aus den Räumen zu entfernen und dürfen erst dann zurückkehren, wenn Sprays zur Raumentwesung etc. getrocknet sind.
Eine ganze Anzahl von Präparaten ist zur Bekämpfung von Flöhen geeignet. Schädlingsbekämpfer bevorzugen im allgemeinen wasserverdünnte Präparate. Neben Sofortwirkung ist Langzeitwirkung nötig. Kombinationspräparate sind darum besonders beliebt. Es sind alle Böden, Teppichböden, Teppiche (am Rand auch unterseitig) und Polstermöbel zu behandeln.
Die Flächen sind lückenlos -also auch unter Möbeln- aber fein zu besprühen, um Flecken oder sonstige Schäden zu vermeiden. Besprühte Flächen dürfen erst wieder begangen werden, wenn sie trocken sind! Sonst entstehen Fußabdrücke. Der Kunde ist darauf aufmerksam zu machen. Zu besprühen sind ferner Scheuerleisten, Vorhänge in Fußbodennähe, Polsterkissen usw. Die Behandlung nur von Ritzen und Fugen sowie einzelnen Stellen reicht selten aus.
Die Stadien Ei und Puppe sind praktisch unangreifbar. Noch ausschlüpfende Larven bzw. Flöhe (Imagines) sind kein Grund zur Beunruhigung; sie fallen der Langzeitwirkung binnen kurzem zum Opfer. Hochflorige, zottige Teppiche können die Befallstilgung verzögern.
Die Behandlung von Terrassen, Schuppen, Lauben, Garagen u. a. Objekten im Freien kann notwendig sein, wenn bei einer vorausgegangenen Inspektion Befallsanzeichen festgestellt wurden. Das kann schwierig sein. Zu prüfen sind alle möglichen Behausungen von Säugetieren und Vögeln, also Hundehütten bzw. -zwinger, Lagerstätten herumstreunender Katzen oder Hunde, Vogelnester und Nistkästen (kehren die Vögel nach dem Winter nicht zurück, wandern im März/ April die Vogelflöhe aus und dringen dabei in Wohnräume ein), Bauten von Ratten, Mäusen, Igeln u. ä.
Vor der Behandlung muß man Kot, Mist, Abfälle, organischen Unrat aller Art und auch tierischen Dünger entfernen. Bei Bekämpfungen im Freiland sind wasserverdünnte Konzentrate zu bevorzugen. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, trockenen Boden vor der Behandlung anzufeuchten; das bringt Flohlarven an die Oberfläche.
Bezugsquellen für Mittel gegen Flöhe:
NEUDORFF Anti Floh AF gebrauchsfertiges Mittel zur Flohbekämpfung
22.02.2009
Die bei uns vorkommenden Ameisenarten
Schwarzgraue Wegeameise (lasius niger)
Sie ist die in Deutschland am häufigsten auftretende Art und wird auch auch mattschwarze Wegameise oder Rasenameise genannt. Ihre Färbungist braun bis schwarz, Beine und Fühler sind rotbraun. Die Größe der Arbeiterinnen beträgt 3-5 mm, die Königinn sind 15 mm groß.
Die schwarzgraue Wegeameise nistet im Freien in der Erde oder in Baumstümpfen, am Haus in Mauerspalten, unter Treppenstufen aber niemals im Hau. Sie leben im Freien von Insekten, Würmern, süßen Pflanzensäften.
Rasenameise (tetramorium caespitum)
Die Arbeiterinnen der Rasenameise sind 2-3,5 mm lang und braun bis dunkelbrau. Ihre Nester legt sie an sandigen, sonnigen Stellen in Gärten, an Wegrändern, unter Steinen und Platten an - häufig mit Erdauswurf. Sie leben von Zuckerhaltigen Substanzen und Fleisch. In älteren Gebäuden können sie Holz zerstören
Pharaoameise (monomorium pharaonis)
Die Größe der Arbeiterinnen beträgt 2-2,5 mm, Königin 4-5 mm, Männchen 3 m. DieFärbung ist bernsteingelb mit etwas dunklerer Hinterleibsspitze, Männchen sind schwarz. Geflügelte Geschlechtstiere werden das ganze Jahr hindurch produziert (Männchen periodisch in geringer Anzahl), d.h. kein Hochzeitsflug. Eine Kolonie besteht aus einer bis meherere hunderte Königinnen und kann bis zu mehreren hunderttausend Einwohner aufnehmen, in Erscheinung treten nur etwa 10% der Nestbevölkerung. Neue Kolonien entstehen durch Abspaltung. Sie stammt aus Afrika, Verbreitung nimmt weltweit ständig zu (durch Verbreitung feuchtwarmer Lebensräume wie z.B. Fern-u. Zentralheizungen, Wärmedämmungsmaßnahmen), also überall da, wo Heizungen und Boiler ganzjährig in Betrieb sind. Zur Nahrungsbeschaffung legen sie Entfernungen von über 30m in orizotaler und vertikaler Richtung zurück. Pharaoameisen überleben bei ca. 18°C, Optimaltemperaturen liegen bei 27-32°C. Pharaoameisen sind Allesfresser, bevorzugen aber tierisches Eiweiß. Sie gelten als gefährliche Krankheitsüberträger und sind am infektiösen Hospitalismus mitschuldig, belaufene Nahrungsmittel werden unbrauchbar.
21.02.2009
Wie sich Schaben vor uns schützen
Schaben, oder auch Kakerlaken genannt, haben ein großes Vermehrungspotential. Sie leben in unzugänglichen Verstecken. Ihre Aktivitätsphase ist nachts. Schaben sind äußerst genügsam und fressen buchstäblich alles. Bis zum Ausschlüpfen der Eier ist die Brut unangreifbar. Schaben erkennen Beläge mancher Bekämpfungsmittel und weichen ihnen aus. Durch genetische Resistenz werden sie früher oder später resistent gegen jeden Wirkstoff. Schaben werden durch Verpackungen, Lebensmittel usw. überallhin verschleppt. Moderne Bautechnik verschafft der Schabe ideale Lebensbedingungen (Verstecke in Verkleidungen, Dämmplatten, Täfelungen, Trockenbauwänden) die nötige Wärme besorgen Zentralheizungen, Boiler, Bäder usw.
































